Pflege

Grundausstattung für ein Katzenbaby

Grundausstattung für ein Katzenbaby | Katzencontent
Verfasst von Kathrin

Es gibt vieles zu beachten, wenn ein Katzenbaby oder eine erwachsene Katze als neues Familienmitglied einzieht. Hier einige Denkstanstösse, damit es zu keinen bösen Überraschungen kommt.

Die Grundausstattung oder „Wie richte ich die Katzenwohnung ein?“

Wasserschüssel und Futternapf

Eine Wasserschüssel und ein Futternapf sind selbstverständlich und lassen sich sogar aus entsprechenden im Haushalt vorhandenen Schüsseln improvisieren. Viel wichtiger als die Beschaffenheit der Utensilien ist deren Platzierung. Für den Futternapf sollte ein ruhiger Ort gesucht werden, der keinesfalls im Durchgangsverkehr liegen darf. Katzen sind berühmt und berüchtig dafür, dass sie äußerst wählerisch sind, was ihr Essen angeht. Aber wenn der Katze der Appetit vergeht, dann muss das nicht daran liegen, dass das Essen nicht schmeckt. Grund für Futterverweigerung kann auch sein, dass ihr der Futterplatz nicht gefällt. Also am besten gleich von vornherein einen geeigneten ruhigen Platz suchen. Da Katzen ungerne ihr Geschäft da verrichten, wo sie fressen, sollte sich der Futterplatz auf keinen Fall in unmittelbarer Nähe der Katzentoilette befinden. Die Katze wird sich nämlich eher einen alternativen Platz für ihr Geschäft suchen als ihr Futter zu verschmähen. Während der Futterplatz nicht im Durchgangsverkehr liegen sollte, gilt für die Platzierung der Wasserschüssel genau das Gegenteil: Sie sollte da stehen, wo ihre Katze möglichst oft vorbei kommt. Katzen trinken meist chronisch zu wenig. Bei reiner Trockenfütterung reicht das aufgenommene Wasser oft nicht aus, um den Flüssigkeitsbedarf auszugleichen. Daher sollte es einer Katze möglichst leicht gemacht werden, so oft und so viel wir möglich zu trinken. Selbstverständlich sind dabei mehrere Trinkschalen, die an verschiedenen Stellen in der Wohnung platziert sind, besser als ein Trinkschale.

Katzentoilette und Katzenstreu

Die Katzentoilette kann zu einem sehr heiklen Thema werden, wenn die Katze ihre Benutzung verweigert. Die Katzentoilette sollte unbedingt an einem ruhigen Ort stehen und so platziert werden, dass die Katze sich bei der Benutzung sicher und unbeobachtet fühlt. Katzentoiletten gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen. Modelle mit Haube und Schwingtür scheinen sich mehr und mehr durchzusetzen. Sie sind sehr praktisch, weil sie der Katze Sichtschutz bieten, die Überreste gut verschließen und die Streu beim Scharren zusammen halten. Gleichzeitig ist diese Form der Katzentoilette aber auch am weitesten von den natürlichen Bedürfnissen der Katze entfernt. Unter der Haube sammeln sich üble Gerüche und insbesondere das Ammoniak im Urin kann nicht ausdünsten, so dass ein geschlossene Katzentoilette relativ schnell scharf riechen kann. Ein Geruch, den Katzen nur sehr schwer ertragen können. Viele Katzen scheuen sich auch davor, eine höhlenartige Toilette zu benutzen. Auf der sicheren Seite bzgl. der Auswahl der Katzentoilette ist man, wenn man sich zunächst an dem orientiert, was die Katze vorher gewohnt war. Hat ein Katzenbaby bisher nur eine offene Toilette genutzt, sollte man zunächst auch eine offene Toilette verwenden. Die Umstellung auf eine Toilette mit Haube kann auch noch später vorgenommen werden, wenn sich der größte Umzugsstreß gelegt hat. Dasselbe gilt für die Katzenstreu: auch hier orientiert man sich am besten an dem, was die Katze gewohnt ist und nimmt eventuelle Umstellungen auf eine andere Einstreu erst später und wenn möglich nach und nach vor. Dabei beachten sie bitte, dass gerade sehr junge Katzen besser auf einer nicht klumpenden Streu gehalten werden müssen, da sich von den Pfoten aufgeleckte Körner von Klumpstreu im Magen-Darm-Trakt zusammenballen und zu einem gefährlichen Darmverschluß führen können.

Der Kratzbaum

Eine Kratzgelegenheit sollte von Anfang an vorhanden sein, damit die Katze sofort einen Platz findest, wo sie die Krallen wetzen und so ihre Duftmarke hinterlassen kann. Gerade in fremder Umgebung ist dies wichtig, damit sich die Katze möglichst schnell heimisch fühlt. Am Anfang muss es nicht gleich ein Karztbaum in Luxusgröße sein. Unter Umständen reicht auch ein festes Kratzbrett oder eine Sisalmatte aus.

Spielzeug und Schlafkissen

Besonders wenn Sie eine junge Katze zu sich nehmen, sollten sie auch einige Teile Spielzeug bereit halten. Eine gute Idee ist es, den Vorbesitzer zu fragen, womit die Katze am liebsten spielt. Einige Tiere entwickeln erstaunliche Farb- und Formvorlieben. Ich hatte zum Beispiel eine Katze, die besonders gerne mit weißen (!) Fellbällen spielte, während eine andere darauf bestand, dass ihre Fellmäuse immer grau sein müssen. Alle anderen Einrichtungsgegenstände sind nett, müssen aber nicht unbedingt sein. Ihre Katze wird sich ihren eigenen Platz suchen und unter Umständen das gemütlich Katzenkissen verschmähen. Auch hier gilt: fragen Sie den Vorbesitzer. Wenn die Katze bei ihm gerne in einer besonderen Kuschelhöhle oder auf einem bestimmten Katzenkissen geschlafen hat, besteht vielleicht die Möglichkeit, ein ähnliches Modell anzuschaffen.

Was ist sonst noch zu beachten?

Tierarzt

Kümmern Sie sich schon vor dem Einzug Ihrer Katze um einen Tierarzt, damit sie im Notfall Telefonnummer und Adresse vorliegen haben.

Notfallversorgung

Ebenso sollten Sie sich schon frühzeitig darum kümmern, wer die Katze in einem Notfall versorgen kann und dies abstimmen. So sind Sie gut auf alle Eventualitäten vorbereitet!

Über den Autor

Kathrin

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