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Wieder Warnung vor Nigeria-Connection

Wieder Warnung vor Nigeria-Connection | Katzencontent
Verfasst von Kathrin

(openPR) – Die Nigeria Connection ist inzwischen in zunehmendem Maße auch auf Internet-Tierportalen aktiv. Hier bieten die Betrüger aus Afrika seltene Tiere, Katzen oder Hunde zu besonders niedrigen Preisen an. Wer sich darauf einlässt, ist sein Geld schnell los: Die Tiere selbst gibt es gar nicht. enimal.de, Deutschlands größter IVW-geprüfter Tiervermittler aus dem Internet, sortiert diese betrügerischen Anzeigen händisch aus und gibt Ratschläge, wie sie vom Anwender selbst leicht zu erkennen sind.

Warnung vor der Nigeria Connection: Betrug mit Katzen, Hunden und seltenen Tieren

enimal.de hat seit dem Start im Februar 2004 bereits über 42.000 Tiere vermittelt. Klar, dass sich der Tiervermittler einen guten Ruf erarbeitet hat, der so auch für die Zukunft erhalten bleiben soll. Angelika Hage vom Betreiber Hallo Familie: „Seit mehreren Monaten stoßen wir immer wieder auf gefälschte Tierinserate von der so genannten Nigeria Connection. Zuletzt in solchem Ausmaß, dass wir unsere Nutzer nun gezielt informieren und warnen möchten: Hier wird versucht, das Vertrauen der Tierfreunde auszunutzen, um in betrügerischer Weise so viel Geld wie nur möglich zu ergaunern.“

Nigeria Connection: Exotische Tiere zum Schnäppchenpreis

Die Nigeria Connection ist bereits seit vielen Jahren im Internet aktiv. Immer wieder erhalten Anwender unaufgefordert E-Mails aus Afrika. Der Trick bisher: In den Mails ist von einer Millionensumme die Rede, die nach einem plötzlichen Todesfall eines Afrikaners auf den Bankkonten Staub ansetzt und nun außer Landes geschafft werden soll. Wer für diesen Akt sein deutsches Konto als Überweisungsziel zur Verfügung stellt, soll bis zu 30 Prozent der Millionensumme geschenkt bekommen. Anwender, die auf diese Offerte hereingefallen sind und Interesse bekunden, sollen aber immer selbst Geld vorstrecken – für Bestechungen, für Gebühren, für was auch immer. Schnell sind die in Gedanken schon reich gewordenen Betrugsopfer viele tausend Euro los. Klar: Das Millionenerbe existiert natürlich nicht.

Der neue Trick der Nigeria Connection: Sie bieten niedliche Hundewelpen, Katzenbabies oder Exoten wie Schlangen oder Papageien zu besonders niedrigen Preisen in den Tiervermittlungsbörsen im Internet an. Die meisten Anbieter stammen dabei aus Kamerun. Die Kunden werden dazu animiert, den Kaufpreis vorab zu überweisen – und zwar per Western Union. Das ist geschickt gewählt, denn ist das Geld erst einmal unterwegs, lässt es sich mit einem übermittelten Code auf fast jeder beliebigen Bank in bar abheben – so auch in Kamerun.

Das eingekaufte Haustier kommt natürlich nie beim neuen Herrchen an – es existiert ja gar nicht. Stattdessen soll der Kunde immer neues Geld nachschießen. Mal gibt es vermeintliche Probleme beim Zoll, mal fallen erfundene Versicherungsgebühren an.

Angelika Hage: „Um zu verstehen, wie dieser Betrug funktioniert, sind wir zum Schein als Käufer aufgetreten. Weigert sich der Käufer, immer neues Geld zu bezahlen, folgen Mitleid erzeugende Nachrichten oder sogar Anrufe. Es fällt sehr schwer, sich dem Zugriff der hartnäckigen Hochstapler wieder zu entziehen.“

So erkennen Sie die Betrugsanzeigen der Nigeria Connection:

  • Die betreffenden Inserate sind meist in einem unverständlichen oder sehr schlechten Deutsch verfasst. Oft fehlen auch Umlaute, da diese nur auf deutschen Tastaturen vorhanden sind und Betrüger vornehmlich aus dem Ausland, speziell aus Kamerun, agieren.
  • Angebotene Tiere werden meist zu einem äußert niedrigen Preis angeboten.
  • Der Kontakter will durch nette schmeichelnde Worte Vertrauen aufbauen.
  • Überweisungen sollen über die Western Union Bank abgewickelt werden, die es ermöglicht, Geldmengen über die ganze Welt zu verschicken. Ist das Geld einmal überwiesen, kann es nicht zurückgebucht werden.
  • Bei Nichtbezahlung folgen Anrufe oder E-Mails, die Mitleid erwecken sollen und keine sachliche Argumentation oder Begründung enthalten.
  • Meist kommen diese Inserenten aus Kamerun.
  • Die umworbenen Tiere sind oft niedliche Hundekinder, Katzenbabies oder exotische Tiere, wie Schlangen oder Papageien.

Ganz wichtig: Nicht jede Anzeige, die ein Tier aus dem Ausland vermitteln möchte, ist potentiell ein Betrüger-Inserat. Viele Tierorganisationen engagieren sich für Not leidende oder ausgesetzte Tiere aus dem Ausland und würden ihnen gerne ein neues zu Hause ermöglichen. Sie treten nur ungleich seriöser auf.

Quelle: Pressemitteilung von enimal.de

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Kathrin

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