Pflege Zucht

Zeitreise – Zuchtmissstände

Zeitreise - Zuchtmissstände | Katzencontent
Verfasst von Kathrin

Über die Wayback-Maschine, die regelmäßig Internetseiten speichert und so quasi das Netz archiviert (lückenhaft, aber immerhin zum Teil) bin ich auf alte Texte gestoßen, die ich irgendwann Anfang 2005 auf meiner damaligen Seite veröffentlicht haben muss. In diesen Texten ging es um das Thema Zuchtmissstände. Da ich das Thema immer noch für aktuell halte, möchte ich die Texte hier wieder aufnehmen. Leichte Änderungen bzw. Ergänzungen habe ich blau markiert. Begeben wir uns also auf eine kleine Zeitreise ins Jahr 2005…

Intention

Dieser Text dient nicht dazu, den Bilderbuchzüchter zu finden. Hinweise darauf, wie der optimale Züchter aussieht und woran man Ihn erkennt, finden Sie auf fast jeder Züchter-Homepage. Selbstverständlich immer mit dem Hinweis, dass der sich präsentierende Züchter selbstverständlich alle Kriterien bei weitem erfüllt!

Hier geht es vielmehr darum, Missstände zu erkennen und die richtigen Maßnahmen zu ergreifen, um das Wohl der Tiere zu sichern und zu gewährleisten, dass Missstände nicht wieder aufkommen können.

Mir ist sehr wichtig zu betonen, dass nicht alle Missstände aus Bosheit entstehen. Teilweise stecken hinter katastrophalen Verhältnissen private Probleme, Hilflosigkeit und Resignation oder auch Unwissenheit und Ignoranz. Selbstverständlich gibt es auch die skrupellosen schwarzen Schafe, aber unabhängig wie schlimm die Verhältnisse sind: eine öffentliche Schlammschlacht (z.B. mit möglichst reißerischen Fotos im Internet, Hetzkampagnen in öffentlichen Foren o.ä.) ist absolut indiskutabel und nicht konstruktiv.

Hintergrund

Zunächst möchte ich sagen, dass ich selbst eingetragene Züchterin bin. Unter dem Zwingernamen „Eliwagar“ – daraus ist auch mein Nickname entstanden – bin ich bei Tica Cats e.V. Deutschland registriert. Allerdings habe ich selbst nie einen Wurf gehabt und werde auch in den nächsten Jahren keinen Katzen aktiv züchten [Anmerk.: Das habe ich jetzt seit drei Jahren eingehalten]

In meinem Haushalte leben 7 Katzen, die alle kastriert sind. Vier dieser sieben Katzen stammen aus Zuchtauflösungen und wurden als echte Notfälle bei mir aufgenommen. [Anmerk.: Inzwischen hat sich meine Katzengruppe verändert. Zwei der Katzen aus Zuchtauflösungen – Imotep und Tass – sind verstorben. Dafür ist als neuer Sonnenschein Femi eingezogen, die wir von einer sehr vorbildlichen Züchterin haben]

Meine ersten Erfahrungen mit Missständen in der Zucht sammelte ich bei einer Züchterin, von der ich eine meiner Katzen erstanden hatte. Die Frau hatte – selbst in einer echten persönlichen Notlage – zu ihren eigenen Tieren den gesamten verwahrlosten Katzenbestand Ihres Exmannes übernommen und war am Ende einfach überfordert. Glücklicherweise bat Sie um Hilfe, so dass der größte Teil der Tiere gerettet und vermittelt werden konnte. Dass doch einige Tiere auf der Strecke blieben, ist unter Umständen auch dem Umstand zu zuschreiben, dass durch eine andere Züchterin eine umfassende Hetzkampagne im Internet gestartet wurde, so dass am Ende alle Hilfsangbote abgeblockt wurden. Jetzt ist diese Züchterin selbst in Verruf geraten…

Aber der wirkliche Grund, warum ich das hier mache, ist ein kleiner rot-weißer Devon Rex Kater, dessen Namen ich hier nicht nennen möchte…nennen wir ihn „Bärchen“.

Bärchen war von der besagten Züchterin ebenfalls von Ihrem Exmann übernommen worden und war in einem furchtbaren Zustand, als ich ihn zum ersten Mal sah. Das war an dem Tag, als ich meine Izi zu mir genommen habe, was sozusagen der erste Schritt zur Auflösung der Zucht war. „Bärchen“ lebte mit 6 anderen Katern in zwei Zimmern, die fürchterlich stanken und völlig verdreckt waren. Die Kater waren alle verschüchtert, da sie als potente Tiere natürlich ständigem Stress miteinander ausgesetzt waren. So hatte sich „Bärchen“ in eine winzige Kratzbaumrolle zurückgezogen, in der er schon seit Wochen lebte und die er nur verließ, um in die 20 cm entfernte Schüssel, die er als Katzenklo benutzte, zu gehen und ein wenig zu fressen und zu trinken. „Bärchens“ Augenentzündung und Erkältung wurde unter diesen Bedingungen natürlich nicht besser.

Als ich den kleinen Kerl sah, wollte ich ihn intuitiv mitnehmen. Warum ich das nicht getan habe? Das ist eine Frage, die ich mir im Nachhinein immer wieder gestellt habe. Vor allem aus Verantwortung meinen eignen Tieren gegenüber, da meine Tiere bereits mit dem Neuzugang Izi Probleme hatten. Es war eine schwere Entscheidung.

Die Züchterin zog in eine neue Wohnung und alle, die sie unterstützt hatten, gingen davon aus, dass sie die Ihren verbliebenen Tieren mitnahm. Was Sie aber nicht tat. „Bärchen“ blieb in einem leeren Haus in seiner Kratzbaumhöhle und wurde nur noch sporadisch versorgt. Bis der Hausbesitzer sich Zugang verschaffte und die Züchterin aufforderte, die noch verblieben Tiere mitzunehmen. Mir wurde damals gesagt, „Bärchen“ wäre von einer Freundin aufgenommen worden.

Heute weiß ich, das „Bärchen“ an dem Tag gestorben ist…

Hinweise für Käufer

Woran erkennt man Missstände in der Zucht?

Faustregeln sind sehr schwer aufzustellen. Im Grund gilt: Wenn der gesunde Menschenverstand sagt, dass etwas im Argen liegt, sollte man sich zumindest absichern und z.B. eine kurze Meldung an den Verein des Züchters geben. Von Missständen kann man in der Regel dann reden, wenn Situationen „ausgeufert“ und „unkontrolliert“ wirken. Um das zu veranschaulichen, möchte ich Ihnen einige kleine Beispiele geben:

Beispiel 1:
Katzen übergeben sich unter Umständen. Insbesondere langhaarige Rassen erbrechen in Zeiten des Fellwechsels beim Putzen verschluckte Haarbüschel. Daher ist es noch kein Zeichen für schlechte Haltungsbedingungen, wenn man auf ein Häufchen Erbrochenes trifft. Es ist ja durchaus möglich, dass einfach übersehen wurde oder dass das Malheure gerade erst passiert ist. Wenn Sie allerdings auf ein Zimmer treffen, in dem der Boden mit Resten von Erbrochenem und Exkrementen verdreckt ist, dann ist das schon ein deutliches Warnzeichen.

Beispiel 2:
Ein weiteres Beispiel. Selbstverständlich gibt es auch Katzen mit einer empfindlichen Verdauung. Einige verschmierte Kotreste am Katzenklo sind also noch kein Hinweis auf Vernachlässigung. Zieht sich das Bild aber durch die ganze Wohnung, so ist das ein Hinweis für einen deutlichen Missstand.

Beispiel 3:
Es kann durchaus notwendig sein, Katzen für einige Zeit von einander zu trennen. Mögliche Situationen wären z.B. die Trennung eines potenten Katers von rolligen Kätzinnen, kranker Katzen von gesunden oder Unverträglichkeit. Das ist noch keine Isolation. Außerdem ist es durchaus üblich, Mütter mit jungen Kitten in Wurfboxen oder Wurfkäfigen unter zubringen. Auch dies ist noch keine Käfighaltung! Sollten Sie allerdings eine komplette Installation von Einzelkäfigen vorfinden, in denen z.B. potente Kater untergebracht sind, müssen Sie dies unbedingt an den Zuchtverband melden, da Käfighaltung bzw. isolierte Haltung von keinem deutschen Zuchtverband geduldet wird.

Punkte, bei denen Sie nachhaken sollten

Seine Sie sehr vorsichtig, wenn jemand Ihnen Kitten ohne Papiere verkaufen möchte! Der Stammbaum als Stück Papier ist nicht das, was ein Kitten teuer macht, da die Ausstellung eines Stammbaumes in der Regel nicht mehr als 30-50 Euro kostet. Auch der häufig von sog. „Hinterhofzüchtern“ vorgebrachte Einwand „Ich bin nicht in einem Verein, da ich nicht ausstellen möchte und mir das zu teuer ist.“ kann nicht gelten. Eine Vereinszugehörigkeit kostet im Schnitt nicht mehr als 70-150 Euro im Jahr und in vielen Vereinen ist es keine Voraussetzung, die Katzen auszustellen und sich so eine Zuchttauglichkeit bestätigen zu lassen. Allerdings unterwirft man sich natürlich gewissen Beschränkungen, was das beliebige Verpaaren von Tieren und die Häufigkeit von Würfen angeht. Es ist durchaus auch Möglich, das in einem Verein registrierte Züchter quasi am Verein vorbei Tiere „produzieren“ und diese dann ohne Stammbäume verkaufen. Auf diese Weise sind dann mehr als die 3 zugelassenen Würfe einer Katze innerhalb von zwei Jahren möglich.

Mehr Informationen zum Thema „Warum Stammbaum?“ finden Sie hier.

Der Züchter sollte Ihnen bereitwillig die Stammbäume seiner Tiere vorlegen und auch einige erklärenden Worte dazu sagen können. Wenn sich ein Züchter weigert, Ihnen die Stammbäume der Elterntiere eines Kittens, für das sie sich interessieren, vorzulegen, sollten Sie auf jeden Fall nachhaken.

Der Züchter sollte Ihnen bereitwillig Zutritt zu seiner Wohnung gewähren und Ihnen alle Tiere aus seinem Bestand präsentieren. Fragen Sie nach, wenn das nicht möglich ist, da es selbstverständlich gute Gründe geben kann (z.B. hoch trächtige Katze, Katze mit Angst vor Fremden). Wenn Ihnen aber ein Züchter mit einem Bestand von 8 Tieren nur die Mutterkatze mit den Kitten präsentiert, ist as auf jeden Fall ein Warnhinweis.

Es ist üblich, dass Kitten auf einer Internetseite unter Angabe beider Elterntiere, möglichst auch der Großeltern und Urgroßeltern präsentiert werden. Sollte dies nicht der Fall sein, fragen Sie unbedingt danach!

Verpaarungen eng verwandter Tiere (Halbgeschwister, Vater-Tochter-Rückverpaarung) müssen vom Zuchtverband genehmigt werden. Erkundigen Sie sich nach dem Verwandtschaftsverhältnis des Kittens, für dass Sie sich interessieren und lassen Sie sich unter Umständen den Grund für eine enge Verpaarung erklären und die Genehmigung des Verbandes zeigen.

Kätzinnen dürfen nur dreimal in zwei Jahren werfen. Fragen Sie nach den letzten Würfen der Mutter!

Noch einen interessanten Bericht zu Schwarzzüchtern finden Sie hier.

Hinweise für Tierschutzvereine

Leider ist die erste Reaktion vieler Tierschutzvereine gegenüber Züchtern eine sehr ablehnende. Für den engagierten Katzenschützer, der nächtelang ausharrt, um verwilderte Katzen für Kastrationsaktionen einzufangen und der mit Engelszungen redet, um Menschen davon zu überzeugen, Ihre Tiere zu kastrieren, muss die planmäßige Zucht von Katzen wie ein Hohn erscheinen. Ich möchte an dieser Stelle nicht drauf eingehen, dass man Katzenzucht auch auf durchaus sinnvolle Art und Weise betreiben kann, denn das ist hier einfach nicht das Thema.

Grundsätzlich wird Ihre Haltung als Tierschützer einem Züchter gegenüber negativ und die Bereitschaft, einen Zuchtverband zu informieren, gleich null sein. Trotzdem sollten Sie über Ihren Schatten springen und diesen Schritt zusätzlich zu Ihren eigenen Bemühungen unbedingt unternehmen. Denn in erster Linie ist es der Zuchtverband, der Sanktionen einem Züchter gegenüber erlassen kann.

Dass es auch unter Zuchtverbänden schwarze Schafe gibt und die Maßnahmen der Verbände teilweise nicht greifen können, weil in Deutschland sich ein Züchter sehr schnell einen anderen Verband suchen kann, stimmt zwar, aber Sie sollten einfach nichts unversucht lassen.

Suchen Sie sich unbedingt eine Person, die sich mit den Gepflogenheiten in Züchterkreisen, dem Lesen von Stammbäumen und den Satzungen sowie Zuchtrichtlinien von Verbänden auskennt, denn nur so können Missstände in der Zucht in vollem Umfang eingeschätzt und entsprechend damit umgegangen werden.

Was tun?

Als erstes gilt: Fragen stellen, nachhaken, reden! Wenn Ihnen etwas auffällt, sprechen Sie auf jeden Fall die Person, bei der Sie Misstände bemerken, darauf an (anSPRECHEN, nicht anGREIFEN!). Bleiben Sie dabei immer sachlich und ruhig, aber auf jeden Fall kritisch.

…und sonst:

Informieren Sie den Verein des Züchters! Auch wenn leider die verbreitete Meinung vorherrscht, dass ein Zuchtverband nichts gegen die eigenen Züchter unternehmen wird, sollten Sie als erstes den Verein informieren. Denn nur so haben Vereine überhaupt die Chance, etwas zu unternehmen. Außerdem gibt es einige meldepflichtige Erkrankungen (z.B. Pilzinfektionen).

Informieren Sie einen ortsnahen Tierschutzverein! Sollten Sie den Eindruck haben, dass eine Situation vorliegt, in der gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wird, informieren Sie unbedingt einen Tierschutzverein vor Ort. Sollten sie den Eindruck haben, dass der Verein nicht aktiv ist, setzen Sie ruhig einen zweiten in Kenntnis – auch Tierschutzvereine arbeiten unterschiedlich engagiert.

Rufen Sie die Polizei! Wenn Sie Zustände vorfinden, in denen Tiere schwer krank sind, leiden, gequält werden oder sogar Seuchengefahr bestehen könnte, informieren Sie umgehend die Polizei.

Setzen Sie den Amtsveterinär in Kenntnis. Der Amtsveterinär kann dann vor Ort eine Kontrolle durchführen. Allerdings sind die Kontrollen häufig nicht so streng, wie man Sie sich wünschen würde.

Was auf keinen Fall tun?

Greifen Sie niemanden an und werden Sie nicht aggressiv – auch dann nicht, wenn Sie unfreundlich behandelt werden. Das gilt für verbale Aggression und erst recht für körperliche Aggression.

Verschaffen Sie sich auf keinen Fall unberechtigten Zutritt zu Räumlichkeiten bzw. Zugriff auf Unterlagen oder Tiere. Wenn Sie sich selbst in die Illegalität begeben, können Sie unter Umständen nichts mehr ausrichten.

Beginnen Sie keine Schlammschlachten in öffentlichen Foren. Dazu gehört auch die Veröffentlichung einschlägigen Bildmaterials. Berichte über Missstände gehören zur Polizei oder zum Gericht bzw. zum Zuchtverband oder Tierschutzverein. Praktische Hilfe ist durch die Veröffentlichung von Berichten im Internet, vor allem in öffentlichen Foren, selten zu erwarten. Meist beschränkt sich das Engagement der Beteiligten auf gegenseitige Angriffe, Hetzkampagnen, Rufmord und übereilte, wenig durchdachte Aktionen am Rande der Illegalität.

Vermeiden Sie zunächst die Nennung von Namen. Wenn Sie Namen nennen (z.B. bei der Suche nach Mitgeschädigten oder Personen, die ähnliche Beobachtungen gemacht haben), tun Sie dies immer in einem sachlichen Kontext. Schreiben Sie also nicht „Grauenvolle Verhältnisse bei xyz. Wer hilft mir, dieser Frau das Handwerk zu legen?“, sondern „Ich suche Personen, die Erfahrungen mit der Zucht von xyz gemacht haben. Bitte melden Sie sich bei mir.“

Bericht

Dieser Bericht erreicht mich am 02.02.2005 über eine Mailingliste…

I have been contacted privately and asked to release the names of the cats that we were involved with in the UK. I have decided to do so, along with a post that all the people involved with the cats compiled whilst nursing them. It is long but I hope it will provide the information people are requesting. I know I can speak for everyone when I say it sums our true feelings up about what we have recently had to witness.

Decisions, decisions. We make them every day, but our cats are the ones to live with them forever. I have had the recent and unfortunate experience of recovering and bringing back into good health a large group of cats that have been subject to horrors I cannot even begin to accurately describe. Trapped in wooden boxes with no light, swimming in their own excrement, they were starving, disease ridden, and without hope. Their eyes swollen near shut with infection, bones barely covered with skin, these cats had not seen love, food, clean water, the light of day nor care of any kind in a long long time. Overbred for the purpose of producing as many kittens as possible for money. One, QGC Sanspelo Star Gazer did not make it eight hours out of the hell hole. His body had not seen food, nor medical attention in a long time. He died of hyperthroidism, septecemia, chronic liver and kidney failure, and the vet could find no trace of food in his body. Rest in peace Star you are remembered by us all. Another cat, Sanspello Forgotten Blue, was pregnant again and soon to have her 6th C section she lost every baby and nearly her own life, such was
her scar tissue inside her body there was no room for babies to grow and develop, now neutered and happy and very much loved will be rehomed with Chanel. These two are inseperable when Blue lost her litter she helped to raise Chanel’s babies with her. I have never heard a vet cry, but the vet that opened up Bleu did, sobbed out his heart and said he had never seen a cats insides so mangled. Bareangels KJ (a 23 month old Sphynx female), was found after recently giving birth to a 6 week old litter of kittens that looked like nest of hissing vipers that had likely never seen the love or touch of a human hand. It was her third litter in only ten months time! The babies were in a wooden box swimming in their own excrement with no way of getting in or out when Donna and I picked them up. I could see no food or water in the room and KJ was very thin. I feel it would have been a matter of days before she ate those babies. The breeder that I dropped those babies off with to bring up and back to good health cried and cried when she first saw them. These six week old babies weighed an average of only nine ounces each! Nine ounces at six weeks. It is a wonder they were still alive. Sanspelo Always Springtime, my darling Spring, the main reason I was kept going when I saw these cats. The mother to my own wonderful cat Isis. Positive herpes her kittens eyes closed with infection. Babies weighing at 11 weeks old 9 and a half ounces can you believe it, I nursed those babies round the clock feeding every twenty minutes tiny amounts of milk and lectade 24/7. The list goes on. Spring rehomed with her son Nelius, two sisters in that litter Thum-bare-lina and Jacquimo rehomed together, in homes where people know what they have and no other cats to pass anything on too. Sanspelo Red Dawn vets reports in January of 2002 stated „please do not breed this mummy again“ six weeks later pregnant, went on to
have another five litters many babies died, all babies who did survive chronic with herpes, when Dawn came out she was very bad with the virus rehomed with Bebe and Safira. Sanspelo Broken Tail
(Bebe) chronic with herpes, reabsorbed her litter. Safira D’Anjou (please do not label Safira’s breeder with the same brush I have spoken at depth with her and she has only ever wanted the best for
her cat she was approached at a later date by the same breeder and she refused him a cat) chronic herpes carrier aborted all her litter so frightened when she first came I could get no where near her, took weeks to bring her round. In all the time Donna was visiting she never heard Safira called by her name just that cat or it. Cowered when touched. Classytouch Roger Remington (cat in the hat) alive well and an absolute nutcase LOL soon to have his bits removed. Classytouch Sapphire Eyes so thin Donna never thought she would survive in time for her to bring her home, now putting on weight and beginning a socialization programme with other cats. Classytouch N Style gave birth to four babies the night she arrived, she must have been in labour all the time in my car, babies wonderful and well. Sanspelo Chanel gave birth to three babies two weeks after Style all babies fine and well. Chanel being neutered next week. Lets not forget Classytouch White Lace who died just after arrival at Esmond and Sarah’s and Classytouch Matryona who died whilst in quarantine. Four of these cats were only imported into this Country 18 months ago Bareangels KJ, Classytouch White Lace, Classytouch Sapphire Eyes, and Classytouch N Style, long after the first warnings appeared on the net about concern about this breeder.

And the goal here…………. To make money. The almighty dollar was the sole purpose here. This was a „business“ These cats were sold onto this situation by breeders, Breeders who made the decision that this place was one in which their babies should live. It is imperative that we make sound judgment in the placement of intact cats., We as breeders are responsible for the lives we create. Our responsibility as breeders does not end at the point of sale. Rather, that is only the beginning of our responsibilities. We are responsible for the placement of ALL our babies. and our babies offspring as well. We are responsible for the creation of these lives, The decision/responsability for their welfare, and that of the entire breed rest solely in our hands. We must take time to get to know well, the homes we place all of our kittens in. Hundreds of the babies from the above mentioned cats have been sold onto breeding homes. Homes with people who want to get into the „business“ of breeding cats. Homes with people who have little to no knowledge of basic animal husbandry, Homes where at least some of these poor babies will become the
foundation of yet another situation like this. Filled with filth, neglect, torture and cats in need of rescue again and again it has already happended and I am involved in yet another
welfare case from babies bred by these cats above. We must get to know well, the homes we place our babies in. Especially those we place as breeding cats. These cats deserve the
love and attention any well treated pet gets and in addition they deserve to be a part of a responsible program where the goal is to improve the breed, not to make money or just to make more cats. We do not need more cat and kittens. There are thousands in need of rescue now.

We need better Sphynx. We need better, more ethical breeders who’s goal is to improve the breed. And we need breeders who will take the time to get to know, newbies and to further take time to distinguish which newbies are interested in becoming involved in the work to improve the Sphynx Breed and those which just want to make more cats. We must mentor and guide those which have honest dedication to work toward the betterment of the breed and help to discourage those who choose poor breeding practices with selfish goals. And we MUST spay and neuter PRIOR to release to ANY pet home. The above situation does not limit itself to only those cats who are placed for breeding purposes, but also happens in cases of homes we thought were pet homes.
People get lazy and do not alter. They change their mind and decide to breed cats they had agreed to neuter. They turn cat outside to fend for themselves because they are making too much noise screaming in frustration in heat. Cats die of reproductive disease in homes where they should have been altered simply from the ignorance of pet owners who had no knowledge of things we as breeders know. For every unaltered „PET“ you sell. At least SOME will make it into breeding programs. And YOU are responsible for the out come. Is it worth the risk? Not for me. I cannot bear the thought of any of my babies ending up in the situation that I have just rescued these poor souls from. I would rather quit breeding than be a contributing participant in the above situation, or any like it. I for one will alter each and every one of my pet kittens. I will only allow intact cats to go to close friends who’s responsible breeding programs I know well, and where I KNOW my babies will be loved cared for and contribute to the betterment of the breed. And I ever should breed a Sphynx so perfect as to belong in a breeding program and neither I nor any Of my close working partners in breeding can have it contribute to our programs. I shall revel in the honor of having produced such a lovely a pet, Alter it and find it the perfect pet home. I shall alter and find the best home for all my pet Sphynx and only work with those ethical breeders who I know well and who’s programs I KNOW my babies will be loved, cared for and will be part of the
continuing improvement of the Sphynx breed. I am responsible for the lives I create. Are you?

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Kathrin

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