Verhalten

Unsauberkeit Teil 4 – Wenn alle Stricke reißen

Unsauberkeit Teil 4 - Wenn alle Stricke reißen | Katzencontent
Verfasst von Kathrin
Dieser Artikel ist Teil 4 von 5 der Setie Unsauberkeit

In den Beiträgen Krankheiten, Markierverhalten und Protestverhalten wurden zahlreiche mögliche Gründe dafür, warum eine Katze unsauber werden könnte sowie einige Lösungsmöglichkeiten dargestellt. In einigen Fällen wird eine Katze aber trotz aller Bemühungen unsauber bleiben…

Am häufigsten werden solche Fälle dann auftreten, wenn die Unsauberkeit Folge einer chronischen Erkrankung ist. Eine Lähmung der Blasenmuskulatur, Verletzungen an der Wirbelsäule, chronische Blasenentzündungen, chronische Niereninsuffizienz – all dies kann dazu führen, dass eine Katze dauerhaft unsauber wird. Es gibt aber auch Fälle von Protestverhalten, die quasi chronisch werden können. Unser Norwegerin Tass wollte immer unbedingt Freigang, obwohl sie als Wohnungskatze übernommen wurde, sie nie an Freigang gewohnt war und im Kaufvertrag mit der Züchterin, wie dies häufig der Fall ist, eine Haltung mit Freigang untersagt war (derartige Zusätze sind ungültig, da sittenwidrig!). Nun litt Tass unter chronischer Blasensteinbildung und hatte zudem Übergewicht. Auf beides wirkt sich Freigang positiv aus. Da eine fünfte Operation an Bauch der Katze nicht mehr möglich gewesen wäre und sich bereits trotz Diätfutter neue Steine bildeten beschlossen wir, trotz großer Straße in der Nähe unserer Tass zeitweise Auslauf zu gewähren. Das führte letztlich dazu, dass unsere freiheitsliebende Katze mit starkem Protest reagierte, wenn sie tagsüber nicht aus der Wohnung durfte. Regelmäßig fanden wir unseren Flur mit Kot und Urin beschmutzt, wenn wir nach Hause kamen – und nichts half. Auch keine zusätzlich aufgestellten Katzentoiletten. Da wir die Katze nur aus der Wohnung lassen konnten, wenn wir zu Hause waren, mussten wir uns wohl oder übel damit abfinden.

Ein zweiter Fall war unser Norweger Imotep, der im letzten dreiviertel Jahr seines Lebens unter schwerer Niereninsuffizienz litt. In der Zeit benutzte er nicht mehr die Katzentoilette, sondern pinkelte entweder in den Ablauf von Badewanne oder Spüle (was noch OK war) oder aber direkt vor die Katzentoilette (was ich nie verstanden habe). Auch hier konnten wir gegen die eigentliche Unsauberkeit nichts tun. Wir konnten uns letztlich mit ihm darauf einigen, dass er vor dem Katzenklo ausgelegte Inkontinenzunterlagen aus der Apotheke (90 x 60 cm große Zellstofflagen mit Plas-tikuntergrund) als Toilettenersatz akzeptierte. Das war zwar eine teure, aber angenehme Lösung, die uns allen das Leben erleichterte.

Aber was tun, wenn alle Stricke reißen und die Katze unsauber bleibt? Erst einmal braucht man dann wirklich starke Nerven. Denn es lässt sich einfach nicht schönreden: Eine dauerhaft unsaubere Katze ist anstrengend! Zunächst sollte man versuchen, die vor allem betroffenen Stellen mit Inkontinenzunterlagen, Küchenpapier oder alten Zeitungen auszulegen. Ist die ganze Wohnung betroffen, ist das schwer möglich. In einigen Fällen wie zum Beispiel bei unserem Imotep führt das aber schon zum Ziel.

Eine weitere Möglichkeit kann unter Umständen darin bestehen, die Katze Windeln tragen zu lassen. Bevor man sich aber dazu entschließt, sollte man überlegen, ob es nicht doch irgendwie möglich ist, mit der Unsauberkeit zu leben. Denn Katzen zu wickeln ist nicht unbedingt ein Spaß (weder für Mensch noch Tier) und kann extrem ins Geld gehen, da Katzen besonders kleine Windeln in Frühchen-Größe benötigen. Zudem kann Wickeln über längere Zeit zu Wundscheuern, Entzündungen und einem erhöhten Risiko für Harnwegsinfektionen führen. Die Windeln müssen 6-8 mal am Tag gewechselt werden und die Haut der Katze benötigt besondere Pflege. Mehr zum Thema bei Luna-Cat. Ein Kompromiss kann darin bestehen, die Katze nachts in einem gefliesten Zimmer ohne Windeln zu halten und tagsüber entsprechend Windeln anzulegen.

Als letztes sollte man in Betracht ziehen, ob eine andere Haltung oder neue Besitzer das Problem lösen könnten. Für unsere Tass haben wir lange Zeit nach einem Zuhause gesucht, in dem sie gesicherten Freigang bekommen hätte. Aber es ist nicht leicht, einen Platz für eine schwerkranke Katze zu finden, die zudem zurzeit unsauber ist.

Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Manchmal reißt einem der Geduldsfaden. Wenn man abgehetzt von der Arbeit nach Hause kommt und tritt als erstes zu Hause im Flur in eine große Lache Katzenurin, dann fragt man sich schon, warum man sich so etwas antut. Freunde und Ver-wandte sind in dieser Situation nicht unbedingt hilfreich, denn die geben diese Fragen meist nur zurück „Ja, und warum tust Du Dir das an?“. Aber wenn man dann seiner Katze in die Augen schaut, wenn sie schnurrend zusammengerollt neben einem liegt oder liebevoll mit ihrem Kopf an den Beinen langstreicht, dann weiß man eigentlich immer wieder, warum…

Das Bild „Wetcat“ wurde von Jacob Davies bei Flickr unter Creative Commons Lizenz zur Verfügung gestellt. Denn es l

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Über den Autor

Kathrin

10 Kommentare

  • Hallo,

    ich habe selbst eine Katze, die über 2 Jahre jeden Tag und jede Nacht auf alles gepinkelt hat, was ihr in die Nähe kam. Lag sie mal neben mir auf dem Kopfkissen, so hielt sie das nicht davon ab, 2 Sekunden später auch da reinzu pinkeln.

    Ich kenne es also, wenn man morgens paranoid an seinen Klamotten schnuppert, ob da Urin dran ist. Denn auch vor der eigenen Wäsche macht das Kätzchen nicht halt.

    Aus eben der eigenen Erfahrung widerstrebt es mir, den genannten Tip des Windelns zu befürworten. Wenn keine körperliche krankheit festzustellen ist, dann ist es eine seelische Krankheit. Wenn ich eine Katze wickel, dann wird es ihr seelisch nicht besser gehen – ganz im Gegenteil.

    Meiner Meinung nach, wird man das Verhalten nur Verschlimmern. Mit Geduld und viel Liebe, mit der Unterstützung von Bachblüten und Pheromonen hat meine Katze nach 2 Jahren aufgehört zu pinkeln. Ich bin der festen Überzeugung, dass sie das beim Windeln noch heute machen würde.

    Dennoch sehr interessanter Beitrag.
    Anja

  • Hallo Anja,

    danke für den ausführlichen Kommentar! Was für Bachblüten hast Du verwendet?

    Ich selbst bin auch ein Gegner des Wickelns, wollte aber die Möglichkeit hier nicht unerwähnt lassen. Es gibt sicherlich Menschen, die nicht so viel Geduld und starke Nerven haben – oder Situationen, in denen es notwendig werden kann (z.B. wenn Besuch kommt). Bei mir wurde nie gewickelt…ich habe halt gewischt und gewaschen.

    Das ins Bett pinkeln habe ich irgendwie verdrängt – das hatten wir auch…glücklicherweise haben wir ein Wasserbett, dessen Bezug man komplett waschen kann. So ging wenigstens nie etwas in die Matratze.

    Liebe Grüße

    Eli

  • Hallo Eli,

    mir war nur wichtig, dass an irgendeiner Stelle noch mal betont wird, dass es der Psyche der Katze niemals helfen kann, wenn man sie wickelt. Und sinds eben nicht die Organie, die die Katze pinkeln lassen sondern die Psyche, dann muss man entsprechend reagieren.
    Helfen kann man der Katze mit Wickeln jedenfalls nicht – aber gerade das Helfen sollte im Vordergrund stehen!!

    Ich habe eine langfristige Unterstützung durch Bachblüten Rotbuche und Zitterpappel gewählt. Aber das muss immer individuell auf das Tier abgestimmt werden. Rotbuche sollte aber als Grundlage gewählt werden.

    LG Anja

  • Hallo Anja,
    hallo Eli,

    HUT AB!!! Ich habe ja auch so einiges durch mit meinen 5 Monstern, "freue" mich eigentlich bei jedem Nachhausekommen über diverse K…-Flecken im Teppich, wenn ich im Bad mal keinen Haufen von meinem kleinen Norweger finde, fange ich schon an mich zu fragen ob er an Verstopfung leidet, aber 2 Jahre mit einer Tag und Nacht Protest-pinkelnden Katze… Bei aller Liebe, dass hält glaube ich nicht jeder durch!

    Ich hatte einen jahrelang immer mal wieder aus Protest unsauberen Kater, das war schon furchtbar genug, aber jede Nacht…

    "Hatte" weil sich dass irgendwann wirklich einfach gegeben hat. Zunächst war er einfach fürchterlich eifersüchtig auf meinen Freund. Ich muß dazu sagen dass der betreffende Kater ein überaus schüchterner kleiner Kerl war, den ich über die örtliche Katzenschutzgruppe bekommen habe. Es hat 2 Tage gedauert, bis ich mein Kater-Baby überhaupt anfassen konnte, ich habe mich dann aber immer schön mit ihm beschäftigt, so dass er mir gegenüber sehr anhänglich war. Meinem Freund gegenüber taute er nach einiger Zeit auch auf, allerdings wurde die Beziehung nie SO innig. Mein Dicker kam zwar bis zu einem gewissen Punkt auf ihn zu, traute sich dann aber nicht mehr weiter. Mein Freund stand auf dem -eigentlich ja richtigen- Standpunkt, dass man eine Katze zu nichts zwingen darf. Auffällig war nur, dass mein Kater seine Pinkelattacken immer auf die Sachen meines Freundes ritt: sein Kopfkissen, seinen Rucksack, seine Klamotten… Geändert hat sich das erst, nachdem ich meinem Freund den Rat gab, sich den Kater beim nächsten Mal einfach zu schnappen und ihn durchzuknuddeln, wenn er einen seiner zaghaften Annäherungsversuche macht. Hat komischerweise echt funktioniert, danach hatten wir weit weniger Probleme mit dem Katertier. Er hat es zwar immer mal wieder fertig gebracht, z.B. in meinen Rucksack zu pinkeln, wenn ich mal bei einer Freundin übernachtet habe, aber letztendlich war er da berechenbar und solange ich den Rucksack immer sofort aus seiner Reichweite geräumt habe, passierte auch nichts. Mittlerweile ist der Dicke fast 12 Jahre alt und weiser geworden, die Pinkelei hat sich irgendwann tatsächlich endgültig verwachsen. (Auch wenn ich bis heute IMMER alle Rucksäcke und Taschen versuche aus seiner Reichweite zu nehmen 😉 )

    Mir war gar nicht bewusst, dass man Katzen Windeln anlegen kann, ich glaube aber nicht, dass ich das in Betracht gezogen hätte, letztendlich glaube ich auch eher daran, dass man irgendwie versuchen muß dahinter zu kommen WARUM das Tier sich so verhält. Und im Falle meines Katers hätte ich damit wahrscheinlich auch psychisch noch mehr angerichtet, da gebe ich Anja völlig recht.

    VLG
    Jessi

  • habe gerade eure seite entdeckt und die vielen ratschläge welche ich alle schon kenne und 100fach probiert habe.
    meine 2 jahre alte katze begann mit ca 6 monaten nachdem wir nach 3 monaten übersiedelt waren die ganze wohnung zu makieren.
    zuerst nur im bad am fliesenboden,mittlerweile auch am parkettboden.
    bin echt verzweifelt. ich kann nur vermuten das es der übersiedlungsgrund ist.
    aber wissen tut man es nie genau.
    mit 6 monaten wurde sie auch rollig(wurde gleich kastriert) es könnte mehrere ursachen haben aber mit meinen ratschlägen bin ich am ende auch mit den nerven.
    was soll ich tun??? wieder in meine alte wohnung zurück das geht nicht mehr in eine neue??? wer sagt mir das das nicht schlechter wird????,wenn jemand etwas weiss was ich noch nicht weiss dann bitte schreibt mir doch.
    danke lg sheila

  • Hallo Sheila, das klingt nicht besonders erfreulich…aber leider gibt es immer wieder Fälle, in denen so etwas extrem hartnäckig ist. Ganz wichtig: Ist die Katze vom Tierarzt von oben bis unten durchgecheckt? Sind Blase und Nieren in Ordnung? Ich habe nämlich gerade selber hier eine Fall „unheilbarer Unsauberkeit“, in dem zwei Katzen über Monate immer wieder ihr großes Geschäft hartnäckig vor dem Klo erledigt haben und am Ende auch aufs Sofa gegangen sind. Jetzt hat sich herausgestellt, das die Herrschaften Giardien haben…Also, ganz wichtig: zum Tierarzt gehen, Urin untersuchen lassen, Blut untersuchen lassen (Entzündungswerte, Nierenwerte). Wenn das alles in Ordnung ist, sollten wir nach und nach noch einmal alles durchgehen, was Du tun kannst. Du kannst Dich per E-Mail bei mit melden, ich schicke Dir dann meine Telefonnummer.

    Liebe Grüße
    Eli

  • Hallo ihr Lieben,

    ich bin total hilflos und überfordert ;-(

    Im April diesen Jahres haben mein Freund und ich uns entschlossen zwei Tiger aus dem Tierheim bei uns auf zunehmen. Im Heim haben wir uns dann für ein Schwestern-doppel entschieden, ohne was über die beiden zu wissen (wurden grade erst abgegeben)abgabegrund- angeblich allergien- wie meistens

    Beide haben sich schnell eingelebt und wurden ebenso schnell anhänglich. Aber nur die kleinere von beiden, zeigte sich nach und nach (innerhalb von zwei Wochen) immer auffälliger.

    Sie machte uns fast tgl. auf unsere Sofa`s und kottete ins Wohnzimmer. Teilweise wurde auch mal wo anders hin gemacht. meine Tierärzte haben dann festgestellt das sie wohl jahre lang misshandelt wurde und in der wirbelsäule einen knick davon getragen hat. Daher hat sie lehmungserscheinungen und angst vor männern. mit meinem freund geht es mittlerweile.

    Doch da sie aber immer auf sofa machen konnte, steckte da wohl mehr hinter. wir haben dann feliway und co zum einsatz gebracht, leider ohne großen erfolg.

    Mittlerweile hab ich ne Tierpsychologin (mega teuer), telefoniere jede Woche mit meiner Tierärztin und meine Katze bekommt tgl. vier verschiedene Medis.
    derzeit ist es so schlimmmmmmmmmmmmm, sie macht mehrmals am tag in die wohnung, krampft regelmäßig und mein freund ist auf 180.
    jeder sagt mir das ich das tier abgeben oder einschläfern soll, was ich niemals nur überlegen würde. aber meine beziehung leidet stark.
    Mein Diego(weibl.) hängt unglaublich doll an mir, er hört aufs wort und folgt mir überall hin. obwohl er scheinbar die ersten vier lebensjahre gequält wurden ist, hat er ein unglaubliches vertrauen zu mir.

    er liebt es sich nachts zu uns ins bett zulegen, krampft dann aber und macht anschließend ins bett. ich konnte ihm das einigermaßen abgewöhnen, durch einen hocker neben dem bett. doch liegen mittlerweile in der ganzen wohnung unterlagen und überall stehen reinigungsmittel. wenn er wieder mal wo hin gemacht hat, setzt er sich stunden lang ins treppenhaus, bis ich nach hause komme.

    ich liebe dieses tier unglaublich und bin der festen überzeugung das ich das mit ihm hinbekomme. brauche aber ganz dringend neue ideen und erfahrungen, um wieder motiviert zu werden.

    ich würde mich sehr freuen wenn mir einer von euch helfen kann.

    mit ganz lieben grüß
    sonja

  • Hallo Eli, habe gerade deine Seite entdeckt und wollte gern was loswerden  ! Es ist super wenn Katzen die ein psychisches Problem haben und in die Wohnung pinkeln ohne Windel klar kommen dürfen. Hab auch eine die das gleiche Problem hatte hab sie mit 3 Jahren unsauber bekommen, nach einem Jahr war sie komplett sauber! Jetzt hab ich neben meiner 3 Katzen und 2 Hunde noch einen kleinen misshandelten Pflegefall dazu bekommen er ist 3 Monate alt und hatte einen abgerissenen Schwanz der wieder angenäht werden konnte und eine blasenlähmung im Schlaf d.h. Wenn er schläft ist Miezchen undicht  joschi muss gewickelt werden und erlässt das Höschen super dran wenn er wach ist läuft er ganz normal ohne und er geht auch in den Garten er kennt es nicht mehr anders lg Nina

  • Hallo Nina!
    Hab grad deinen Beitrag gelesen.Habe mit meiner Miez das gleiche Problem.
    Sie hatte durch einen Unfall einen Schwanzabriss und ist seitdem mal mehr mal weniger inkontinent.
    Da sie sehr anhänglich und liebebedürftig ist, und auch bisher jederzeit ins Haus und dort überall hin durfte, ist es jetzt schwer für sie zu verstehen, dass sie dieses nicht mehr darf. Tagsüber ist sie draußen und schläft nachts in der Garage.
    Den Sommer über war das kein Proplem, da wir sie schon hin und wieder rein gelassen haben. ( Mussten aber ständig auf der Hut vor Pfützen sein, ist auf Dauer nicht machbar und auf der Auslegware schon gar nicht.)
    Jetzt zum Winter zu, wird es sicher schwieriger. Nun habe ich auch schon über Höschenwindeln nachgedacht, da ich der Meinung bin, wir quälen sie mehr, wenn sie nicht rein darf, als ihr für drin die Höschen anzuziehen. Dann kann sie sich wenigstens wieder frei im Haus bewegen.

    Nur welche nimmt man am besten, Gehen auch solche für Hunde ?
    Hab es mit Babyhöschen versucht, funkioniert nicht richtig, da sie die wieder runterstreift.
    Wäre über gut gemeinte Ratschläge sehr dankbar.
    LG Anke

  • Hallo, es tut mir echt Leid, dass Deine Katze durch den Unfall so beeinträchtigt ist. Wenn Du zu Babywindeln greifen willst, dann mußt du spezielle Windeln für sehr frühe Frühchen nehmen. Die bekommst Du z.B. in der Apotheke. Alle gängigen Windelgrößen sind zu groß für Hauskatzen. Für Hunde gibt es inzwischen Windeln, die Du ausprobieren könntest (z.B. http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundepflege/toilette/260124). Allerdings sind selbst kleine Hunde oft breiter im Becken als eine Katze. Einen Versuch wäre es aber wert. Ansonsten kannst Du auch ein Schutzhöschen für Hunde ausprobieren, wie man es läufigen Hündinnen umbindet 8z.B. http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundepflege/toilette/51016). Allerdings würde ich als Einlage dann eine Inkontinenzbinde verwenden, die auch größere Mengen Urin aufsaugen kann. Allerdings ist es immens aufwändig, eine Katze vollständig auf Windeln einzustellen, die die Windeln dann genauso häufig gewechselt werden müssen wie bei einem Baby, ansonsten gibt es wunde Stellen. Ich habe auf einer Website (deren Adresse ich leider nicht mehr finde) einen Bericht über eine in querschnittsgelähmte und daher inkontinente Katze gelesen, die gewickelt wurde. Fazit war für mich, dass es durchaus möglich ist, aber einen immensen Aufwand bedeutet. Vielleicht gibt es aber auch einen Kompromiss: Katze stundenweise wickeln und ansonsten einen Raum gemütlich und katzengerecht einrichten, in dem Pfützchen nicht schlimm sind, z.B. ein gemütliches Badezimmer, dass dann aber ausreichend groß und hell (Fenster!) sein muss. Ich dürcke Dir und Deiner Katze die Daumen

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